Lachen hat zahlreiche positive Auswirkungen auf Körper und Geist, die von der Gelotologie, der Lachforschung, untersucht werden.

Unter anderem stärkt Lachen das Immunsystem, denn nach einem heftigen Lachanfall steigt die Aktivität der natürlichen Killerzellen deutlich an. Es erhöht außerdem vor allem durch die tiefe (Aus-)Atmung und den dadurch möglichen gründlichen Austausch der Atemluft den Sauerstoffgehalt im Blut.

Besonders in der Psychotherapie wird Lachen heute gezielt in Form des therapeutischen Humors eingesetzt. Es hilft Patientinnen und Patienten dabei, angstauslösende Situationen oder belastende Ereignisse zu überwinden und zu verarbeiten. Aber auch bei der allgemeinen Unterstützung von Genesungsprozessen kommt Lachen zum Einsatz. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die CliniClowns, die seit 1991 in Österreich kranke Kinder und Erwachsene in Spitälern besuchen.